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Was ist eigentlich "die Fachschaft" ?
Die Interessenvertretung der Studierenden eines Fachbereichs erfolgt an den meisten deutschen Hochschulen durch den Fachschaftsrat, welcher aus einer bestimmten Anzahl gewählter Vertreter der Studierenden eines Faches, einer Fächergruppe oder Studienrichtung besteht. Unter dem Begriff Fachschaft versteht man dabei oft umgangssprachlich auch nicht alle Studierenden eines Faches, sondern den Fachschaftsrat oder dessen Büro. Die gewählten Vertreter, aber auch andere Studierende, werden als Fachschaftler oder Fachschafter bezeichnet. Neben der Bezeichnung Fachschaftsrat, gibt es manchmal auch noch Fachschaftsvertretung oder wie bei zwei Fällen an der Humboldt-Universität zu Berlin aus traditionellen Gründen die Bezeichnung Studierendenrat (sonst bezeichnet Studierendenrat an einigen ostdeutschen Hochschulen den Allgemeinen Studierendenausschuss).
Die Fachschaftler bekommen meist einen Raum zur Verfügung gestellt – das „Fachschaftsbüro“. In diesem Raum sind sie zu Präsenzzeiten für ihre Kommilitonen persönlich und telefonisch erreichbar. Oft dienen diese Räume auch als Aufenthalts- und Lernräume der Studierenden.
Im Rahmen der Aufgaben der Studierendenschaft sowie nach Maßgabe der jeweiligen Landesgesetze und Satzungen sind Fachschaften vorrangig (aber nicht ausschließlich) für die Vertretung der fachlichen Belange der Studierenden zuständig. So veranstalten Fachschaftler z. B. Erstsemestereinführungen und -wochenenden, sammeln und verleihen Skripte, Altklausuren, Prüfungs- und Praktikumsprotokolle. Sie organisieren Fachschaftspartys und Sportveranstaltungen oder nutzen die Möglichkeit der Sammelbestellung von Lern- und Arbeitsmaterialien. Einige Fachschaften organisieren und betreuen einen CIP-Pool um ihren Studenten Möglichkeiten zur Recherche und zum kostengünstigen Druck von Materialien zu ermöglichen. Die Fachschaftler beraten die Studierenden in fachlichen, organisatorischen und sozialen Fragen. Gelegentlich werden sogar Tutorenprogramme und Begleitkurse angeboten, in denen jüngere Studierende unterrichtet und ihnen bei der Prüfungsvorbereitung geholfen wird (siehe auch "Studienberatung"). Zahlreiche Fachschaften geben Fachschaftszeitungen heraus. Einige bieten Veranstaltungen zur fachbezogenen und politischen Bildung der Studierenden an.
Oft organisieren die Fachschaften lokale (oder in Zusammenarbeit mit anderen Fachschaften auch nationale) Projekte – Beispiele aus Mediziner-Fachschaften sind die Teddybärkrankenhäuser oder „Mit Sicherheit verliebt“. Ein weiteres Projekt ist der studentische Akkreditierungspool. Hier schreiben sich Studierende ein, die bereits Erfahrung im Erstellen von Prüfungsordnungen und Studiengängen haben und an der Akkreditierung von Studiengängen anderer Universitäten als studentische Vertreter beteiligt sind.
Die Arbeit der Fachschaften hängt von der Aktivität ihrer Mitglieder ab und ist dementsprechend unterschiedlich. Ein verbreitetes Problem vieler Fachschaften ist der Mangel an engagierten Studierenden. Die Zahl der Studierenden, die an der Fachschaftsarbeit interessiert sind, sinkt seit Mitte der 90er Jahre kontinuierlich. Während 1983 nur 26 Prozent der Studierenden gar kein Interesse an der Fachschaftsarbeit zeigten, stieg die Zahl bis 2007 auf 34 Prozent, gleichzeitig sinkt die Zahl derer, die gelegentlich an Fachschaftsarbeit teilnehmen.[1] Die Fachschaften definieren die inhaltlichen Schwerpunkte ihrer Arbeit selbst, somit ist eine pauschale Aussage über die Aktivitäten unmöglich. So verhalten sich einige Fachschaften eher politisch, während andere sich als reine Serviceanbieter begreifen.
Quelle: wikipedia.org
Sprechzeiten der Fachschaft im WS11/12:
Montag: 12-14 Uhr
Dienstag: 12-13 Uhr
Mittwoch: 12-14 Uhr
Donnerstag: 14-16 Uhr
Ab WS 2011/12 im FSR vertreten sind:
Hussam Al-Raheb
Wolfgang Girisch
Sarah Müller
Melanie Sirch
Christoph Lahr
Christian Müller
Ann-Kathrin Asen
Stefan Blug
Hani El Roumi
Dorothea Kerner
Mila Zivkovic
Georg Schlachtenberger
Fabian Vollmer
Jonathan Schütze